Ben Jastram & Joachim Weinhold


Ben Jastram

Deutschland

Ben Jastram ist seit 2022 operativer Leiter der Zentraleinrichtung 3D Technologien der TU Berlin, die aus dem 2005 gegründeten 3D-Labor am Institut für Mathematik hervorgegangen ist. Derzeit ist er zudem Doktorand am Institut für Werkstoffwissenschaften und -technologien der TU Berlin. Er arbeitet und lehrt in den Bereichen digitaler Datenerfassung, 3D-Datenverarbeitungs- und Konstruktionsmethoden sowie digitaler Produktionsmethoden in der additiven und CNC-basierten Fertigung. Zu seinen Forschungsthemen gehören die Lasersinterbasierte Verarbeitung von biodegradierbaren und resorbierbaren Polymeren für medizinische und medizintechnische Anwendungen, sowie die Entwicklung der dafür notwendigen Prozess- und Anlagentechnik. Im Verband 3D Druck ist Ben Jastram Mitglied des Beirates.

Kontakt: jastram@ze3d.tu-berlin.de

 

Education & Career

Since 2022 operativer Leiter der Zentraleinrichtung 3D Technologien der TU Berlin

Since 2010 festangestellter Mitarbeiter am 3D-Labor des Instituts für Mathematik der TU Berlin und der 2022 daraus hervorgegangenen Zentraleirichtung 3D Technologien

Since 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am 3D-Labor des Instituts für Mathematik der TU Berlin

2001 - 2009 Studium & Abschluss als Diplomingenieur (mit Auszeichnung) am Institut für Architektur der Universität der Künste Berlin.

1998 - 2001 Gesellenbrief als Steinmetz, Gewinner des Landeswettbewerbs Schleswig-Holstein

1997 - 1998 Zivildienst

1985 - 1997 Schulbesuch, Abschluss mit Abitur

 

Schwerpunkte

Additive Fertigung

CNC-Bearbeitung

Mechatronik

Materialforschung

CAD/CAM

Joachim Weinhold

Deutschland

Joachim Weinhold ist seit 2010 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin tätig. Dies zuerst am 2005 gegründeten 3D-Labor am Institut für Mathematik und inzwischen in Festanstellung als Mitarbeiter an der daraus 2022 hervorgegangenen Zentraleinrichtung 3D Technologien. Schwerpunkte sind dabei die 3D-Datenerfassung mit Mikro-Computertomographie, 3D-Datenverarbeitung und Additive Fertigungsverfahren. Ein weiteres Interesse gilt der Anwendung dieser Technologien im Zusammenhang der Pflege und Erhaltung von Kulturgütern.

Kontakt: weinhold@ze3d.tu-berlin.de

 

Tabellarischer Lebenslauf

seit 2017 festangestellter Mitarbeiter am 3D-Labor des Instituts für Mathematik der TU Berlin und der 2022 daraus hervorgegangenen Zentraleirichtung 3D Technologien

seit 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am 3D-Labor des Instituts für Mathematik der TU Berlin

seit 2000 Lehrbeauftragter und/oder Künstlerischer Mitarbeiter zumeist am Institut für Produktdesign der Universität der Künste Berlin mit dem Schwerpunkt der Anwendung Additiver Fertigung in Kunst und Design

1999 Abschluss als Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

1998 Abschluss mit Diplom an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

1987 Gesellenbrief als Tischler

1984 Abitur

 

Schwerpunkte

Mikro-Computertomographie

Additive Fertigung

Kooperationen mit Museen und anderen wissenschaftlichen oder kulturellen Einrichtung



  • Abstract

    What will they do with it?

     

    Seit ihrer Erfindung in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben sich die sogenannten „werkzeuglosen“ Fertigungsverfahren aus einer Technologie in der experimentellen Phase längst zu etablierten Verfahren auch der industriellen Produktion entwickelt. Inzwischen gibt es am Markt eine Vielzahl von grundsätzlich verschiedenen Technologien und weitere, welche diese in Details variieren und auf diese Weise neue Anwendungsbereiche eröffnen oder optimieren.


    Der Umfang der Themenfelder in denen 3D-Druckverfahren zum Einsatz kommen, nimmt mit der Verbesserung der Genauigkeit der Verfahren und der Datenquellen auch weiterhin zu. Der eigentliche Produktionsvorgang ist dabei nur ein Teil der Prozesskette, welche die Fertigung erst ermöglicht und die mit der Entnahme eines Bauteils aus einer Maschine zumeist noch nicht beendet ist.


    Im ersten Teil unseres Vortrags stellen wir als Werkstattbericht einige Beispiele für die Möglichkeiten, Schwierigkeiten und Hoffnungen in diese Technologien mehrere Projekte der vergangenen Jahre vor, an denen das 3D-Labor am Institut für Mathematik der TU Berlin – inzwischen Zentraleinrichtung 3D Technologien der TU Berlin - beteiligt war und deren Bandbreite von der Astronomie bis zur Zoologie reicht.


    Im zweiten Teil gehen wir auf technische Entwicklungen ein, die uns aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre selbst beschäftigen. Obwohl die Zahl der verarbeitbaren Materialien ständig ansteigt, unterliegen die Technologien und verarbeitbaren Materialien doch weiterhin spürbaren Beschränkungen: Materialien, die interessant für die Additive Fertigung sind, müssen entsprechend modifiziert werden, um für die jeweiligen Technologien verarbeitbar zu werden – und die Technologien müssen an die Materialien angepasst werden.


    Im Rahmen eines internen Förderprogrammes der TU Berlin entwickelt die Zentraleinrichtung 3D Technologien derzeit einen experimentellen 3D-Drucker für die Verarbeitung auch medizintechnisch verwendbarer Materialien.


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